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für diese leistungen sind auch hausbesuche möglich. für kassen- und privatversicherte.
Hier finden Sie ein Übungsbeispiel bei Nackenverspannungen.
Diese Behandlungsmethode wurde von der Krankengymnastin Berta Bobath und ihrem Mann, dem Neurologen Dr. Karel Bobath, entwickelt. Nach dem Bobathkonzept werden Patienten mit einer Schädigung im zentralen Nervensystem behandelt, z.B. bei Schlaganfall, Parkinson, MS etc. Durch die Behandlung lernt der Patient unter den Händen des Therapeuten wieder normale Bewegungsabläufe auszuführen. Die durch die Schädigung vorhandenen abnormen Bewegungsmuster werden gehemmt, damit willkürliche, koordinierte Bewegungen wieder ausgeführt werden können. Die Schulung der Kopf- und Rumpfkontrolle, Gleichgewichtsreaktionen und die Belastung der betroffenen Körperseite stehen im Vordergrund dieser Behandlungsmethode.
Der Schweizer Neurologe Dr. med. Alois Brügger entwickelte diese Therapie zur Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates, welche auf Fehl- und Überbelastung zurückzuführen sind.
Behandelt wird in die aufrechte Körperhaltung, um Knochen, Gelenke, Kapseln, Bänder und Muskeln optimal zu belasten.
Die Umsetzung der aufrechten Körperhaltung in den Alltag, aktive Dehnung und Kräftigung, z.B. mit Hilfe eines Therabandes, sowie lokale Wärmeanwendung (Heiße Rolle) werden dabei angewendet.
Die reflektorische Atemtherapie nach Dr. Schmitt und Brüne bietet therapeutische Hilfe bei verschiedenen Beschwerden im physischen und psychischen Bereich. Unter Einbeziehung der natürlichen Atemfunktionen können Patienten mit folgenden Beschwerden sinnvoll behandelt werden:
· obstruktive Atemerkrankungen, z.B. Asthma
· restriktive Ventilationsstörungen, z.B. Lungenfibrose
· Störungen am Bewegungsapparat
· Störung der inneren Organe
· psychosomatische Erkrankungen
Eingesetzt werden dabei Manuelle Techniken, Wärmeapplikationen und Atemgymnastik.
Entwickelt von Groot Landeweer und Prof. Bumann, stimuliert diese Art der sanften, für den Patienten passiven Therapie, die natürlichen Heilungsmechanismen des Körpers, um das funktionelle Vermögen des zentralen Nervensystems zu steigern.
Chronische physische und psychische Überlastungen können die Elastizität der Körperfascien aus Bindegewebe negativ beeinflussen. Diese Spannungen werden durch Fascial Balancing mobilisiert und beseitigt.
Unsere Zeit beansprucht den Menschen in vielerlei Hinsicht: Stress und Leistungsdruck entsteht nicht nur im Berufsleben, häufig auch in der Freizeit. Diese Reizeinwirkungen haben bei uns unterschiedliche Verhaltensformen zur Folge, die auch häufig körperliche Auswirkungen zeigen.
Entspannt sein heißt, das Zuviel an Spannungen wahrzunehmen und abzubauen, vor allem in Bezug auf alltägliche Belastungen.
In der Therapie werden dazu verschiedene Techniken benutzt, zum Beispiel
· Progressive Entspannungsübungen nach Jakobsen
· Lösungstherapie nach Schaarschuch- Haase
· Atemtherapie
· Autogenes Training
Beckenbodengymnastik ist nicht nur wichtig nach einer Entbindung, sondern ebenso nach Unterleibseingriffen bei Frauen oder Operationen an der Prostata bei Männern.
Auch bei Rückenschmerzen ist ein funktionelles Training des Beckenbodens wichtig, um die Haltearbeit des unteren Rumpfes zu gewährleisten. Gezieltes Aufbauen dieser Muskulatur, Schulung der Körperwahrnehmung, Umsetzung in Alltagssituationen sowie intensives Eigentraining sind Bestandteil dieser Behandlung.
Massagen werden durchgeführt, um eine bessere Durchblutung und Lockerung von verspannter Muskulatur zu erreichen.
Sie wird angewendet bei vielen Erkrankungen des Bewegungsapparates, aber auch zur Prophylaxe und Entspannung.
Die Grifftechniken der klassischen Massage haben sich fortentwickelt, es gibt spezielle Formen, wie z.B. Bindegewebs-, Akkupunkt-, oder Reflexzonenmassage.
Durch die Traktionsbehandlung erfährt der Patient über sanften Zug in entlastenden Ausgangsstellungen Erleichterung bei vielen Bewegungen, da durch die Behandlung Wirbelsäule, Muskulatur und Gelenke entlastet werden.
Traktion wird angewendet bei Schmerzen durch z.B. Rheuma, Arthrose und Bandscheibenproblemen.
Wärmeanwendungen wirken schmerzlindernd durch Senkung der Muskelspannung, verbessern die Durchblutung und entspannen.
· Heißluft/ Rotlicht
Es handelt sich hierbei um eine Wärmeanwendung mittels eines Infrarotstrahlers.
· Heiße Rolle
Spezielle Wärmetherapie nach Kneip durch Auflage von mit heißem Wasser getränkten, aufgerollten Frotteetüchern. Zur intensiven lokalen Gewebedurchblutung, auch mit reflektorischer Wirkung auf innere Organe.
Eis ist eine unterstützende und vorbereitende Maßnahme für die krankengymnastische Behandlung.
Eis wird zur Schmerz- und Stauminderung bei akut entzündlichen Gelenken oder Verletzungen, zur Entzündungshemmung und zur Tonusregulation verwendet.
Eis wird in Form von Packungen, Abreibungen oder Bädern eingesetzt.
Die MT ist eine Spezialisierung in der Physiotherapie und bezeichnet ein Untersuchungs-und Behandlungskonzept, welches als Ziel die Wiederherstellung einer schmerzfreien Funktion des neuro-muskulären Gelenksystems verfolgt. Besonders Patienten mit orthopädischen Krankheitsbildern, wie z.B. Bandscheibenproblemen oder Arthrosen, profitieren von der MT.
Diese Behandlungstechnik mit farbigen, selbstklebenden Gewebebändern wurde von einem Chiropraktiker aus Japan entwickelt und erreichte über den Leistungssport in den 90er Jahren die Physiotherapie. Hierbei wird das Tape, möglichst für ein paar Tage, mit Spannung über ein Gelenk oder einen vorgedehnten Muskel geklebt. Dadurch, dass der Patient sich mit dem flexiblen Tape bewegt, werden zahlreiche Stoffwechselaktivitäten im Gewebe aktiviert. Ziel der Behandlung ist Schmerzen zu reduzieren, wie z.B. beim Tennisellenbogen oder bei Rückenbeschwerden.
Die CMD- Therapie behandelt Funktionsstörungen des Kausystems, welches über Nerven und Muskeln direkt mit dem restlichen Bewegungsapparat verbunden ist. Durch den „falschen Biss“ können zahlreiche Probleme, wie z.B. Tinnitus, Migräne und Schwindel, auftreten. In interdisziplinärer Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und Physiotherapeut wird die Körper- und Kieferstatik positiv beeinflusst.
Dieses Behandlungskonzept entwickelte sich aus der Osteopathie. Dabei wird mit sanften Griffen, hauptsächlich am Schädel und am Kreuzbein, manuell gearbeitet, um die Gehirn-und Rückenmarksflüssigkeit zu beeinflussen. Funktionsverbesserungen und Selbstheilungsprozesse werden damit aktiviert.
Vibrationstraining bedeutet ein kurzes, sehr effektives Training auf einer vibrierenden Platte. Dehnreflexe und Muskelkontraktionen werden stimuliert; dadurch verbessert sich Koordination, Kraft und Gleichgewicht. Es ist für Sportler sowie für Untrainierte geeignet.